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Vom 08. Februar 2015

Hausbau im Winter nicht ohne Risiko

Hausbau im Winter nicht ohne Risiko © kasina / pixelio.de

Wer sich für den Bau eines Hauses entschieden hat, kann es im Normalfall kaum erwarten, bis der Einzug in die eigenen vier Wände möglich ist. Sicherlich auch deshalb, um die Mietzahlungen bis zu diesem großen Schritt möglichst niedrig zu halten. Im Winter sollte man aber dennoch besser eine Pause einlegen und lieber den einen oder anderen Monat mehr Miete bezahlen.

Grund dafür sind die mit einem Hausbau im Winter vorhandenen Risiken. So warnt Herbert Oberhagemann vom Verband Privater Bauherren vor gravierenden Schäden am Bauwerk durch Frost und Feuchtigkeit, wenn im Winter einfach weiter gebaut wird. Darüber hinaus isten sich Schimmel und Algen besonders gerne in nassen und kalten Geböuden ein, die dann sehr gründlich entfernt werden müsssen.

Fällt die Entscheidung trotz der Risiken für den Bau im Winter aus, sollte die Baustelle gut beheizt und mit Folien geschützt werden.

Eine Grenze, ab der besondere Wachsamkeit herrschen sollte, sind fünf Grad plus. Denn bei kälteren Temperaturen kann ohne Schutz nicht mehr mit wassergebundenen und wasserlöslichen Baustoffen gearbeitet werden, da Mörtel, Kleber und Co. ihre Materialeigenschaften verändern. Beispielsweise sind Maurerarbeiten dann wegen des nicht mehr haltenden Mörtel nicht möglich, außer mit entsprechendem Schutz.

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