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Vom 17. November 2014

Auch in Baden-Württemberg und Hessen – Rauchmelder werden Pflicht

Auch in Baden-Württemberg und Hessen – Rauchmelder werden Pflicht © Bernd Kasper / pixelio.de

Die größte Gefahr bei einem Wohnungsbrand stellt nicht etwa das Feuer an sich dar, sondern der dadurch verursachte Rauch, an dem letztlich rund 95 Prozent der Opfer von Bränden ums Leben kommen. Weil schon drei bis vier Atemzüge reichen können, um an einer Rauchvergiftung zu sterben ohne es zu merken, hat die Politik inzwischen fast in ganz Deutschland Rauchmelder zur Pflicht gemacht.

Weil zum Ende dieses Jahres auch in Baden-Württemberg und Hessen eine Übergangsfrist, die zur Nachrüstung eingeräumt wurde, endet, kommt das Thema derzeit wieder verstärkt auf die Agenda, wobei man auch in allen anderen Bundesländern und insbesondere dort, wo noch keine Rauchmelderpflicht besteht, nicht auf den Schutz durch die in der Regel nur wenige Euro teuren Geräte verzichten sollte.

Carsten Wege vom Bundesverband Brandschutz-Fachbetriebe in Kassel rät im „Focus“ dazu, Rauchmelder vor allem im Schlafzimmer, aber auch auf dem Flur und in den Kinderzimmern zu platzieren. Sinnvoll sind die Geräte außerdem auch unter dem Dach und im Keller sowie in Zimmern mit vielen elektrischen Geräte wie beispielsweise einem hausinternen Büro.

Wichtig ist es, beim Kauf auf die CE-Kennzeichnung mit Zertifikatsnummer und der Bezeichnung EN 14604 zu achten. Zudem sollte die Produktanerkennung einer Prüfungsstelle vorhanden sein, um sicher Qualität zu erwerben.

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