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Vom 09. Mai 2014

Baumärkte: Gesamtumsatz sinkt 2013 um 2,9 Prozent

Baumärkte: Gesamtumsatz sinkt 2013 um 2,9 Prozent © lichtkunst.73 / pixelio.de

Die Pleite von Praktiker und Max Bahr im vergangenen Jahr nach langem Kampf gegen die Insolvenz war nur ein, wenn auch ein gravierendes Zeichen dafür, dass 2013 für die gesamte Baumarktbranche besser hätte laufen können. Untermauert wird dies nun durch die Zahlen in der jüngsten Baumarkt-Studie von Euler Hermes.

Demnach ist der Gesamtumsatz der deutschen Bau- und Heimwerkermärkte im Jahr 2013 im Vergleich zum Jahr zuvor um 2,9 Prozent gesunken. Der Hauptgrund dafür liegt in dem verregneten Frühjahr, in dem sich der Winter ungewöhnlich lange hielt und alleine im März zu Umsatzeinbußen von 23 Prozent führte. Dennoch ist das Segment der Baumärkte mit einem Jahresumsatz von rund 18 Milliarden Euro unverändert das drittgrößte in der Konsumgüterbranche in Deutschland.

2014 rechnen die Experten wieder mit einem Umsatzanstieg, vor allem auch wegen des deutlich besseren Wetters zu Beginn des Jahres. Allgemein sieht der Risikovorstand bei Euler Hermes, Thomas Krings, die Branche aber in einer nicht einfachen Phase: „Vor allem die Zulieferer müssen im Jahr 2014 erst einmal die Folgen der Praktiker-Insolvenz überstehen. Die Verunsicherung nach dem Aus des Branchenriesen ist hoch und die dadurch fehlenden Umsätze können voraussichtlich nicht vollständig kompensiert werden.“

Krings konnte allerdings auch mitteilen, dass es für weitere Insolvenzen von Baumärkten im Moment keine Anzeichen gebe.

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