Seiten

Vom 07. März 2014

Experten-Rat: Beim Heimwerken nicht auf Schutzkleidung verzichten

Experten-Rat: Beim Heimwerken nicht auf Schutzkleidung verzichten © U. Herbert / pixelio.de

Wie im nebenstehenden Foto werden zwar nur die wenigsten Heimwerker bei der Arbeit aussehen, doch grundsätzlich ist es zweifelsohne sinnvoll, bei einer Reihe von Tätigkeiten in den eigenen vier Wänden Schutzkleidung zu tragen.

Gerade beim Heimwerken mit Kalk, Mörtel oder Beton Schutzkleidung unterschätzen viele Menschen die Gefahr für die Haut und die Augen, die von den Baustoffen ausgehen kann, wenn diese in Kontakt mit Wasser kommen. Denn beim Anrühren mit Wasser ensteht bei den meisten Baustoffen, die als Bindemittel Kalk oder Zement enthalten, eine aggressive Lauge, die die Haut reizen oder im Extremfall sogar verätzen kann.

Tükisch ist das Ganze vor allem auch deshalb, weil man es oft im ersten Moment nicht bemerkt, dass die Haut schon angegriffen wird. Beispielsweise dann, wenn man als Heimwerker im Estrich kniet und dieser durch eine nicht geeignete Kleidung hindurch der Haut Schäden zufügen kann, die sehr schmerzhaft sein und über einen längeren Zeitraum hinweg Einschränkungen zur Folge haben können.

Experten raten daher zu Überhosen aus undurchlässigem Kunststoff und zum Tagen beschichteter Baumwollhandschuhe, wohingegen etwa Lederhandschuhe ungeeignet sind, da Leder aggressive Lauge nicht aufhält. Dringend angeraten ist überdies bei den meisten Tätigkeiten zudem eine Schutzbrille.

Anzeige: