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Vom 17. Januar 2014

Altbausanierung: Ist eine neue Ölheizung noch sinnvoll?

Altbausanierung: Ist eine neue Ölheizung noch sinnvoll? © Lupo / pixelio.de

In Zeiten steigender Energiepreise denken viele Menschen darüber nach, ihren Altbau zu sanieren. Neben einer guten Wärmedämmung ist für möglichst niedrige Unterhaltskosten eine moderne Heizung unerlässlich.

Ist keine zeitgemäße Wärmedämmung vorhanden, stehen die Hausbesitzer aber vor keiner einfachen Entscheidung. Denn ohne eine gute Dämmung sind beispielsweise Wärmepumpen nur schwierig zu betreiben. Zumindest würden die Kosten für eine warme Wohnung mit einer Wärmepumpe extrem steigen, wenn die Außentemperaturen sinken, da in diesem Fall gerade bei einer großen Wohnfläche ein Großteil der Energie über Strom generiert wird.

Die Alternative, die in diesem Fall von den meisten Experten empfohlen wird, sind Pellets, wobei auch die Preise dafür zuletzt mächtig angezogen haben und oft das Problem besteht, dass kein Lagerraum in der nötigen Größe vorhanden ist. Will oder kann man einen solchen nicht schaffen, bleiben meist nur die althergebrachten Heizmittel Öl und Gas.

Durch die aktuell relativ günstigen Ölpreise ist zumindest eine leichte Tendenz dahin zu erkennen, dass bei Renovierungen und selbst bei Neubauten wieder mehr Ölheizungen verbaut werden. Neben der vergleichsweise günstigen Anschaffung spricht der ebenfalls relativ geringe Platzbedarf ebenso für Öl wie die verlässliche Heizkraft, auch wenn Öl natürlich nicht wirklich nachhaltig ist.

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