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Vom 15. November 2013

Neues Energiegesetz: Hausbau wird 2014 teurer

Neues Energiegesetz: Hausbau wird 2014 teurer © lichtkunst.73 / pixelio.de

Aufgrund der nunmehr seit Jahren sehr niedrigen Zinsen, die nach der jüngsten Entscheidung der EZB, den Leitzins abermals zu senken, kurz- bis mittelfristig kaum deutlich ansteigen dürften, entschieden sich in jüngerer Vergangenheit zahlreiche Menschen dafür, ein Eigenheim zu errichten.

Während die Zinsen niedrig bleiben, müssen sich Bauherren nun aber anderweitig auf höhere Kosten einstellen. Denn mit der von der Bundesregierung beschlossenen neuen Energieeinsparverordnung (Enev), die voraussichtlich Mitte 2014 in Kraft treten wird, gelten für Bauherren in Zukunft strengere Vorgaben im Hinblick auf Dämmung und Energieverbrauch, womit wiederum höhere Baukosten verbunden sind.

Konkret werden Bauherren dazu verpflichtet, den Wärmebedarf ihres Hauses durch eine verbesserte Gebäudedämmung im Vergleich zu den derzeit gültigen Grenzwerten um 20 Prozent zu verringern. Darüber hinaus muss auch der sogenannte Primärenergiebedarf um 25 Prozent reduziert werden. Dieser wiederum ist maßgeblich vom Energieträger abhängig, sodass sich in Zukunft ommer weniger Menschen für eine Heizung mit Öl, Gas oder Strom entscheiden dürften.

Der Präsident des Bundesverbands deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen (GdW), Axel Gedaschko, reagierte wenig erfreut auf die Entscheidung der Bundesregierung und sieht darin eine „weitere massive Bremse für den dringend notwendigen Wohnungsbau“, nachdem die Kosten für den Bau von Wohnhäusern seit den Jahr 2000 bereits um über 28 Prozent gestiegen sind.

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