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Vom 18. Oktober 2013

Energie-Einsparverordnung: Alte Heizungen müssen bis 2015 ausgetauscht werden

Energie-Einsparverordnung: Alte Heizungen müssen bis 2015 ausgetauscht werden © Lupo / pixelio.de

Neben Strom sind vor allem die Kosten für die Heizung und Warmwasser ein großer Fixkosten bei einem Haus. Insbesondere bei älteren Häusern und entsprechend alten Heizungen betragen die Kosten mittlerweile ein Vielfaches von dem, was etwa eine moderne Wärmepumpe oder eine neue Pellet-Heizung brauchen.

Auch deshalb hat das Bundeskabinett nun reagiert und eine Neuregelung der Energie-Einsparverordnung (EnEV) verabschiedet. Demnach müssen Heizungen, die mehr als 30 Jahre auf dem Buckel haben, bis zum Jahr 2015 ausgetauscht werden. Betroffen sind von der Regelung, die am 1. Mai 2014 in Kraft treten soll, Öl- und Gasheizungen. Brennwertkessel und Niedertemperaturheizkessel mit einem besonders hohen Wirkungsgrad können hingegen auch älter sein.

Ausgenommen von der Austauschpflicht sind außerdem Hauseigentümer, die seit Februar 2002 in Häusern mit 30 Jahre alten Heizungen wohnen, womit auch klar wird, worauf diese Neuregelung vor allem zielt. Anliegen des Bundeskabinetts ist es, beim Verkauf oder der Vermietung von Immobilien mehr Transparenz über den zu erwartenden Energieverbrauch zu erhalten. Dafür sorgen sollen auch spezielle Energieausweise, auf denen die Energieeffizienzklasse der Heizung vermerkt wird.

Bauminister Peter Ramsauer (CSU) begründete die neue Verordnung auch damit, dass die neue EU-Gebäuderichtlinie umgesetzt werden soll und damit, dass in Deutschland noch immer 35 Prozent der Endenergie für „Heizen, Kühlen und die Warmwasserbereitung“ verwendet werden.

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