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Vom 19. Juli 2013

Wohnen: Holz- und Pelletheizungen immer beliebter

Wohnen: Holz- und Pelletheizungen immer beliebter © Thorben Wengert / pixelio.de

Laut einer aktuellen Analyse des Statistischen Bundesamts wird bereits jedes dritte im Jahr 2011 gebaute Haus mit regenerativen Energien beheizt. Neben Wärmepumpen erfreuen sich dabei vor allem Holz- und Pelletheizungen großer Beliebtheit, was angesichts der sich damit bietenden Vorteile nicht verwundert.

Weil Holz anders als Rohstoffe wie Öl und Gas, die gerade in Altbauten üblicherweise für die Heizungen verwendet werden, nachwächst und es auch in Deutschland nicht daran mangelt, kann man getrost davon ausgehen, dass sich ein wegen der Inflation grundsätzlich wahrscheinlicher Preisanstieg auf sehr moderatem Niveau bewegen wird, wohingegen nicht nachwachsende Rohstoffe auf Sicht immer teurer werden dürften.

Ein großer Vorteil von regenerativen Heizlösungen mit Holz oder Pellets ist die Kompatibilität mit praktisch jedem bestehenden Wärmeverteilsystem, womit ein Kesseltausch nicht gleichbedeutend mit einer Kompletterneuerung des Heizsystems sein muss. Gerade mit Blick auf den Geldbeutel ist dieser Punkt nicht zu vernachlässigen. Insbesondere dann, wenn die alten Heizkörper noch gut in Schuss sind.

Abgerundet werden die Vorteile von Holz- und Pelletheizungen schließlich noch dadurch, dass ein entsprechender Kesselaustausch über das staatliche Marktanreizprogramm (MAP) mit mindestens 2.400 Euro gefördert wird und somit unter dem Strich gar nicht so teuer ist, wie man es auf den ersten Blick vermuten könnte.

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