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Vom 11. Mai 2013

„Muskelhypothek“: Fertighaus bei selbst durchgeführtem Innenausbau deutlich günstiger

„Muskelhypothek“: Fertighaus bei selbst durchgeführtem Innenausbau deutlich günstiger © Rainer Sturm / pixelio.de

Ein häufiger Tipp, wie man beim Hausbau viel Geld sparen kann, ist die Eigenleistung. Packt man selbst mit an, kann man sich den einen oder anderen Handwerker sparen und das Eigenheim wird günstiger. Das gilt insbesondere dann, wenn man sich für ein sogenanntes Ausbauhaus entscheidet, bei dem von Anfang an die Eigenleistung des Bauherren eingeplant ist.

Bei einem Ausbauhaus handelt es sich demnach um ein Fertighaus, bei dem der Bauherr einen Teil des Innenausbaus selbst übernimmt, der je nach Vereinbarung und handwerklichen Fähigkeiten größer oder kleiner sein kann. Wichtig ist dabei, die eigenen Fähigkeiten realistisch einzuschätzen und nur Aufgaben zu übernehmen, die auch wirklich gut durchgeführt werden können.

Ist dies in größerem Umfang der Fall, lassen sich ohne Weiteres bis zu 20.000 Euro oder sogar noch mehr sparen. Diese Summen können als sogenannte „Muskelhypothek“ schon im Vorfeld des Baus bei den Gesprächen mit der Bank eine wichtige Rolle spielen und als eine Art Eigenkapital dazu führen, dass ein Kredit günstiger wird oder weniger Sicherheiten benötigt werden.

Mittlerweile haben viele Fertighaus-Hersteller auf diesen Trend reagiert und spezielle Ausbauhäuser in ihr Angebot aufgenommen. Die meisten davon sind in verschiedenen Paketen erhältlich, sodass sich die nötige Eigenleistung genau planen lässt.

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