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Vom 26. April 2013

Hausbau: Bei der Planung auf vorhandene Bäume achten

Hausbau: Bei der Planung auf vorhandene Bäume achten © bagal / pixelio.de

Bei der Planung eines Hauses wollen viele Dinge berücksichtigt werden. Im Mittelpunkt steht dabei meist der Grundriss und die Größe der einzelnen Räume. Dabei werden allerdings einige andere Punkte vernachlässigt, über die man sich eigentlich auch Gedanken machen sollte, bevor die Bagger anrollen.

Sind auf der Fläche, auf der das Haus errichtet werden soll, Bäume vorhanden und sollen diese nach Möglichkeit erhalten bleiben, ist eine sehr genaue Vorgehensweise erforderlich, da andernfalls beim Ausheben der Baugrube die Wurzeln beschädigt werden können, was wiederum dazu führt, dass ein Baum nicht überlebt.

Die Gesellschaft für Technische Überwachung (GTÜ) rät daher dazu, schon während der Planungsphase einen Sachverständigen hinzuzuziehen, der mit einer Voruntersuchung die nötigen Mindestabstände ermittelt bzw. den statistisch notwendigen Wurzelraum eines Baumes überprüft und berechnet. Mit diesen Daten lässt sich dann gegebenenfalls das Haus zu versetzen, dass der Baum in seiner Existenz nicht gestört wird, wobei natürlich zu beachten ist, dass mögliche Anpassungen den Vorgaben der Gemeinde oder der Stadt entsprechen, die insbesondere in Baugebieten recht streng sein können.

Befindet sich ein Baum indes in zentraler Lage auf einem Bauplatz, wird es wohl keine andere Möglichkeit geben, als ihn zu fällen.

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