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Vom 12. April 2013

„Plus-Energie-Haus“: Eine Investition, die sich lohnt

„Plus-Energie-Haus“: Eine Investition, die sich lohnt © Torsten Silz/ddp

Beim Bau eines Hauses sind viele Dinge zu beachten und zu berücksichtigen. Immer wichtiger wird dabei das Thema Energieeffizienz, wobei sich gerade angesichts der zuletzt drastisch gestiegenen Strompreise eine Investition in diesem Bereich auf Sicht richtig bezahlt machen kann.

Während sogenannte Effizienzhäuser schon mit vergleichsweise wenig Energie auskommen, geht ein „Plus-Energie-Haus“ noch deutlich weiter und sorgt dafür, dass die Bewohner nicht mehr länger Energie für teures Geld beziehen müssen, sondern sich durch den Verkauf von selbstproduzierter Energie ein nettes Zusatzeinkommen verschaffen können.

Dafür muss man zwar beim Bau des Hauses finanziell in Vorleistung gehen, erhält aber auch einen Tilgungszuschuss von der KfW-Bankengruppe in Höhe von zehn Prozent neben einem verbilligten Kredit über 50.000 Euro mit einem Effektivzinssatz ab 2,07 Prozent bei zehnjähriger Zinsbindungsfrist.

Wie jochen Winkler vom Bauunternehmen Heinz von Heiden gegenüber dem „Hamburger Abendblatt“ erklärte, sind für ein „Plus-Energie-Haus“ zwar um 25 bis 30 Prozent erhöhte Baukosten zu erwarten, doch die Energieersparnis sowie die Einkünfte durch produzierten und verkauften Strom sorgen nicht nur für niedrigere monatliche Belastungen, sondern ermöglichen zugleich eine schnellere Rückzahlung des Kredites. Auf lange Sicht gesehen, kommt mit einem solch modernen Haus folglich auf jeden Fall in den grünen Bereich.

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